Aufhören zu rauchen. Was passiert im Körper?

Mit dem Rauchen aufzuhören ist eine sehr schwierige Herausforderung für jeden Raucher. Das Verständnis, welche positiven Effekte danach im Körper auftreten, kann dazu anregen, mit dieser schlechten Angewohnheit aufzuhören.

Inhaltsverzeichnis

  1. Aufhören zu rauchen. Was passiert im Körper mit jedem nächsten Tag
  2. Tag №1 nach der letzten Zigarette
  3. Tag №2 nach der letzten Zigarette
  4. Tag №3 nach der letzten Zigarette
  5. 4 Tage nach der letzten Zigarette
  6. 5 Tage nach der letzten Zigarette
  7. Das passiert schon am 6. Tag nach der letzten Zigarette im Körper
  8. 7 Tage nach der letzten Zigarette
  9. Positive Auswirkungen auf die Organe

Aufhören zu rauchen. Was passiert im Körper mit jedem nächsten Tag

In den ersten Tagen nach dem Rauch-Stopp können sich die schweren Folgen bemerkbar machen. Es scheint, der Gesundheitszustand schlechter zu werden. Dies ist aber nicht so: während des Rauchens sammelte sich viel Teer in der Lunge an, und jetzt wird dieser aktiv aus dem Körper ausgeschieden.

Tag №1 nach der letzten Zigarette

Am ersten Tag nach dem Rauch-Stopp wird die Kohlenmonoxid-Konzentration im Blut allmählich reduziert. Dadurch wird der Sauerstofftransport von Erythrozyten in die Zellen verschiedener Gewebe deutlich verbessert.

Schon am ersten Tag nach der letzten Zigarette verbessert sich die Laune. Eine Person freut sich sehr über ihre Entscheidung. Er ist selbstbewusst und stolz auf den Verzicht auf das Rauchen. Zu diesem Zeitpunkt hat eine Person praktisch kein Verlangen nach Zigaretten, kann aber ein leichtes Schwindelgefühl und Schwäche haben. Manchmal gibt es ein Angstgefühl und einen Appetitverlust. Einige Menschen haben die Schlafstörungen.

Tag №2 nach der letzten Zigarette

Am zweiten Tag beginnt die Schleimsynthese in der Lunge allmählich zu senken. Die Darmflora beginnt erneut aufzubauen. Dabei können die ersten Entzugserscheinungen auftreten.

Was die emotionale Stimmung angeht, so gibt es noch einige Tage einen Zustand der Euphorie, aber einige Ex-Raucher sind nervös und gereizt. Das Verlangen nach Rauchen kann allmählich durch einen Selbstbeeinflussung reduziert werden. Eine Person kann sowohl überaktiv, als auch schläfrig sein.

Was die physiologischen Manifestationen betrifft, so ist der Appetit immer noch mangelnd. Ein Ex-Raucher hat einen Husten, dessen Anfälle sich allmählich verstärken. Manchmal leidet er unter einen Atemnot. Symptome wie Bauchschmerzen, häufiges Wasserlassen und Hauttrockenheit sind nicht selten die Folge.

Tag №3 nach der letzten Zigarette

Am dritten Tag ist der Nikotinentzug besonders stark. Nikotin verlässt den Körper. Die Menge an Schleim im Magen wird merklich reduziert. Die Durchblutung von Herz und Gehirn verbessert sich. Gleichzeitig wird der Nichtraucher am dritten Tag nervös. Übrigens hat er einen Heißhunger.

4 Tage nach der letzten Zigarette

Am vierten Tag nach der Raucherentwöhnung ist der Blutfluss zum Gehirn fast vollständig wiederhergestellt und erreicht eine physiologische Norm. Die Aggressivität nimmt allmählich ab. Übrigens kann die Nervosität mit verschiedenen Medikamenten beseitigt werden. Der Patient kann sowohl an Euphorie als auch an Depressionen leiden. Bei einigen Ex-Rauchern kommen Bluthochdruck, Tinnitus, Verstopfung, Husten und Schwindel hinzu. Die Finger und Zehen sind leicht angeschwollen.

5 Tage nach der letzten Zigarette

Oberflächliche Beschwerden an der Zunge heilen in der Regel schnell wieder ab. Ohne Nikotinsucht normalisiert sich der Gefäßtonus wieder. Das Essen hat wieder einen hellen Geschmack. Eine Person hat aber noch ein Kloßgefühl in Kehlkopf und es gibt immer noch die Atemprobleme. Der fünfte Tag der Raucherentwöhnung gilt als einer der schwierigsten, da die Euphorie vergeht und sich die Gesundheit immer noch nicht verbessert.

Das passiert schon am 6. Tag nach der letzten Zigarette im Körper

An diesem Tag beginnt eine Blutreinigung. Wiederum manifestiert sich das Entzugssyndrom: Reizbarkeit, Tränenfluss, Schlaflosigkeit. Es gibt ein starken Verlangen nach Zigaretten.

Vegetative Störungen können sich verschlimmern. Der Appetit nimmt ab, es kann sogar zu Übelkeit nach fetthaltigen Lebensmitteln kommen. Darüber hinaus treten übermäßiges Schwitzen, Zittern der Hände, Durst, Bitterkeit im Mund oder Klumpen im Hals auf. Der Körper wird gereinigt und es kommt zu einem Husten mit Auswurf.

7 Tage nach der letzten Zigarette

Die Kreislauf verbessert sich und die Lungenfunktion nimmt merklich zu. Was die emotionale Stimmung angeht, fühlt sich eine Person am siebten Tag nach dem Aufhören mit dem Rauchen leer. Rauchen ist kein physiologisches Bedürfnis mehr, sondern ein gewöhnliches Alltagsritual.

Die Wiederherstellungsprozesse werden noch lange dauern. Das schlimmste sollte mittlerweile vorbei sein. Lassen wir uns die positiven Auswirkungen auf die Organe betrachten.

Positive Auswirkungen auf die Organe

Lungen

Die Lungen können sich schnell regenerieren. Unmittelbar nach der Rauchentwöhnung wird die Entzündung in den Atemwegen reduziert und die gelähmten kleinen Kapillaren beginnen wieder richtig zu funktionieren.
Eine interessante Tatsache: Viele Kettenraucher sind überrascht, dass sie viel mehr husten. Dies ist jedoch normal, sodass der Prozess der Selbstreinigung stattfindet.

Gehirn

Nikotin löst die Glücksgefühle im Gehirn aus und verändert das Gehirn ähnlich wie Heroin. Infolgedessen beginnen die für Gefühle und Wünsche verantwortlichen Gehirnbereiche falsch zu funktionieren. In der Regel wird der Blutkreislauf einige Tage nach dem Rauchstopp von Nikotin befreit, und im Laufe der Zeit beginnt das Gehirn normal zu funktionieren. Die Gedanken werden klarer, die Arbeitsfähigkeit und die Aufmerksamkeit werden erhöht.

Herz

Die Raucherentwöhnung ist eine der wirksamsten Methoden, um das Risiko einer Herz-Kreislauf-Erkrankung zu verringern. Sobald Sie mit dem Rauchen aufhören, funktionieren Ihr Herz und Ihre Blutgefäße ordnungsgemäß, was zur Verringerung des Risikos für Herzinfarkten führt.

Haut

Durch das Rauchen wird die Haut negativ beeinflusst. Ein Kettenraucher hat ein hohes Risiko für eine Entwicklung vom Ekzem und eine Beschleunigung des Alterungsprozesses. Die Schadstoffe, die durchs Rauchen in den Körper gelangen, hemmen die Hautdurchblutung, was folglich zur Entstehung der Falten beim Raucher führt.

Obwohl einige Hautprobleme schwer zu beseitigen sind, erhöht der Rauchstopp die Durchblutung, wodurch sich der Hautzustand verbessert. Wenn Sie mit dem Rauchen aufhören, sollten Sie mehr Wasser trinken, um Ihre Haut besser mit Feuchtigkeit zu versorgen und die Ausscheidung von Giftstoffen zu beschleunigen.

Zähne

Nikotin verschlechtert den Zustand der Zähne. Wenn Sie also mit dem Rauchen aufhören, haben Sie eine Möglichkeit, die weisen und gesunden Zähne wieder zu bekommen, wenn sie selbstverständlich richtig gepflegt werden. Der durch Nikotin verursachte unangenehme Geruch verschwindet ebenfalls.

Und dies ist nur ein kleiner Teil der positiven Veränderungen, die in Ihrem Körper passieren. Es ist zu beachten, dass das Rauchen alle Organe beeinträchtigt. Etwas wird schneller wiederherstellt, etwas langsamer. Eine Verbesserung der Lebensqualität ist jedoch garantiert.

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Letzte Aktualisierung: 2019-09-05