Erektionsstörung durch Stress

Die Erektionsstörung ist eine ernste Erkrankung, die mit der Unfähigkeit eines Mannes verbunden ist, eine dauerhafte Erektion für den Geschlechtsverkehr zu erreichen. Darunter können die Männer jeder Altersgruppe leiden. Ältere Männer sind jedoch häufiger daran betroffen.

Es gibt eine Reihe der Faktoren, die diese Erektionsprobleme verursachen können. Eine der Ursachen für Impotenz ist Stress.

Was ist Stress?

Um zu verstehen, warum die Erektionsstörung durch Stress ausgelöst werden kann, lassen wir den Stress und seine Wirkung präziser betrachten. Da Stressreaktionen oft mit psychologischem Stress oder chronischem Erschöpfungssyndrom verwechselt werden, unterscheiden sich diese Zustände sowohl nach einer Ursache als auch nach einer Manifestation.

Das chronische Erschöpfungssyndrom ist durch eine Abnahme der Arbeitsfähigkeit aufgrund der starken körperlichen Überbelastungen gekennzeichnet. Ein bisschen Erholung reicht es, um das Erschöpfungssyndrom zu beseitigen. In diesem Fall wird der Hormonspiegel meistens nicht verändert, obwohl der Stress ein Anzeichen des chronischen Erschöpfungssyndroms sein kann.

Was die Stressreaktion anbetrifft, ist dies eine unspezifische Antwort des Organismus auf zu starken äußeren Reizerreger. Anders gesagt steht jeder von uns in bestimmten Momenten des Lebens unter Stress, und es geht nicht nur um negative Emotionen, sondern auch um positive Lebensereignisse, einschließlich beispielsweise einer Reise. Je interessanter und eindrucksvoller das Leben eines Menschen ist, desto mehr Stress hat er.

Dabei ist die Rede um globale Gesetzmäßigkeiten, und nicht um konkrete Fälle, weil nicht nur der Stress, sondern auch andere Faktoren, wie z. B. Gefäßerkrankungen zur Impotenz führen können.

Schwere emotionale Erschütterung verursacht eine Reihe der psychologischen und organischen Bedingungen zur Potenzstörung. Der unter Stress stehende Mann kann die spontane und angemessene Erektion vollständig verlieren.

Organische Folgen vom Stress

Beim starken Stress treten im männlichen Körper folgende unerwünschte Veränderungen auf:

  • Störung der natürlichen biochemischen Prozesse, dystrophische Veränderungen der inneren Organe und des Gewebes;
  • Hemmung des Nervensystems, verzögerte Reaktion auf irritierende Faktoren;
  • ein starker Anstieg des Glukokortikoidspiegels und eine Verringerung der Leukozyten im Blut, eine Verringerung der Aktivität des Immunsystems, ein erhöhtes Infektionsrisiko durch Infektionskrankheiten oder bösartige Zellschädigung;
  • Verspannungen des Muskelgewebes, Zerstörung von Zellen aufgrund von übermäßiger Menge an Toxinen, Störung im Sauerstoffmetabolismus, Hemmung von Nahrungsprozessen in Geweben;
  • Ausdehnung von den Kapillaren und dem Durchmesser der Gefäßwände, Verlangsamung des Lymphabflusses, Ansammlung von Proteinen im Extrazellularraum;
  • Bluthochdruck, Hypoxie, hungernde Gehirnzellen;
  • schwere Belastung des Herzmuskels, Beschleunigung des Herzrhythmus, Erhöhung des Risikos eines ischämischen Schlaganfalls oder Herzinfarkts.

Psychologische Folgen vom Stress

Die Stresssituationen beeinträchtigen den psychischen Zustand des Mannes. Folgende Beschwerden lassen sich beim Patienten beobachten:

  • ständige Angst und Unzufriedenheit mit der Lebensqualität, dem sozialen Status, den Familienbeziehungen und den Beziehungen zu Verwandten ;
  • Veränderung gewohnheitsmäßiger Verhaltensweisen und verzerrte Wahrnehmung der Realität;
  • Aggressivität und Nervosität, Reizbarkeit und Intoleranz gegenüber andere Menschen;
  • unkontrollierte Ärgeranfälle;
  • Verringerung von der Leistungsfähigkeit, Konzentration und Aufmerksamkeit, Gedächtnisstörungen;
  • unkontrollierbare Emotionen und schwere depressive Manifestationen;
  • Unlust, etwas zu machen;
  • Verringerung des sexuellen Verlangens;
  • schwache Erektion;
  • Missbrauch von Antidepressiva;
  • Alkohol- und Drogenmissbrauch.

Welche Wirkung hat Stress auf die Potenz?

Ein seit langem unter Stress stehender Mann kann sexuelle Unlust und einen vorübergehenden Libidoverlust erleben. In einigen Fällen kann er während des Geschlechtsverkehrs kein Orgasmus und keine Ejakulation erreichen.

Die Erektionsstörung mit dem Libidoverlust erscheint mit unterschiedlicher Intensität. Die Männer können den Wunsch nach Geschlechtsverkehr und sexuelle Erregung völlig verlieren.

Die Depressionen aufgrund des erlebten Stresses führen zu schweren Potenzstörungen. Der Zustand kann sich auch durch folgende Faktoren verschlechtern:

  • Anzeichen einer Neurasthenie oder Phobie;
  • toxische Wirkungen von Tabak, Alkohol, Drogen und starken Beruhigungsmitteln;
  • belastete Vererbung;
  • Störungen des Sexualverhaltens und vorzeitige Ejakulation, die sich im Jugendalter bilden;
  • Stoffwechselerkrankungen (Zuckererkrankung, Übergewicht);
  • chronische Infektionskrankheiten (Geschlechtskrankheiten, Tuberkulose).

Wann entwickelt sich Erektionsstörung durch Stress ?

Die Unfähigkeit, eine vollständige Erektion zu erreichen, ist ebenfalls eine häufige Folge des Stresses. In der Regel hängt die vollständige oder teilweise Potenzstörung mit den entstandenen psychologischen Problemen zusammen. Die Erektionsprobleme entwickeln sich nach dem Auftreten bestimmter Umstände auf, die in einer Stresssituation aufgetreten sind.

Impotenz durch Stress

Wenn eine Person die Lebensumstände mit traumatisch-psychoemotionalen Erlebnissen in Verbindung nicht bringt, erhält sie die Fähigkeit, eine normale Erektion zu erleben, die mit Ejakulation und Orgasmus endet. Bei Männern mit Erektionsstörungen besteht häufig die Möglichkeit, dass spontane nächtliche Erektionen auftreten, die während der Zeit der reduzierten Selbstkontrolle auftreten.

Die Erektionsstörung durch Stress einsteht in der Regel im Fall, wenn eine Person sich auf das Funktionieren des Fortpflanzungssystems, die Entwicklung von Phobien, Psychosen und Neurosen konzentriert.

Was tun, um Stress abzubauen?

Wenn die Erektionsstörung durch Stress verursacht wurde, dann sollte der Stress abgebaut werden. Es ist leider unmöglich, Stress vollständig zu beseitigen, und es ist auch unmöglich, sich vor dem Stress zu schützen, da nicht alles in diesem Leben von uns abhängt. Es ist jedoch notwendig, den psychischen Stress so weit wie möglich zu begrenzen, sich auszuruhen, sich gesund bzw. ausgewogen zu ernähren, sowie Arbeit und Privatleben abzugrenzen.

Weil der Stress sehr schwer zu beseitigen ist und manchmal dies einfach unmöglich ist, ist die Erektionsstörung ein verbreitetes und aktuelles Problem bei Männern des mittleren Alters und bei älteren Männern, da dies eine Folge von Stress und der Begleiterkrankungen (z. B. Atherosklerose) ist.

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Letzte Aktualisierung: 2019-08-12