Impotenz durch Depressionen

Der Stimmungsverlust, der Verlust von Interessen am Hobby oder Job verursachen schwere psycho-emotionale Störungen bei einer Person, die als Depression bezeichnet werden.

Die Depression ist ein typischer negativer Faktor, der zur sexuellen Unlust und zu Erektionsstörungen führten kann. Es gibt eine vorübergehende oder dauerhafte Hemmung der sexuellen Erregbarkeit, so dass der Patient aufhört, das natürliche sexuelle Verlangen zu erleben.

Der Zustand kann durch angeborene Pathologien, Erziehung und chronische Erkrankungen nur schlechter werden. Eine große Rolle bei der Entwicklung der psychogenen Impotenz spielt die Einnahme von Sedativa und Antidepressiva, starken psychotropen Substanzen, sowie der Alkoholkonsum und die Drogensucht.

Bei sexuellen Störungen, die durch leichte Depressionen verursacht werden, ist die erektile Funktion nicht vollständig verloren. Somit kann der Patient spontane Erektion erleben. Die sexuelle Erregung tritt normalerweise abends oder morgens auf, wenn eine hemmende Wirkung der Großhirnrinde auf die Sexualzentren geschwächt wird.

Ein bisschen Statistik:

Die Depression erhöht das Risiko für Impotenz um 39 Prozent. Die Häufigkeit der ED ist bei den Patienten mit Depression 1,39-fach höher als bei den Patienten ohne Depression.

Depression Impotenz

Die Häufigkeit von Depressionen ist bei Patienten mit Impotenz um das 2,9-Fache höher als bei Patienten ohne erektile Dysfunktion.

Weil es einen Zusammenhang zwischen der Depression und Impotenz gibt, sollten die Patienten mit ED regelmäßig auf Depressionen untersucht werden, während die unter Depression leidenden Männer regelmäßig auf das Vorhandensein von Impotenz untersucht werden sollten.

Anzeichen von Depressionen

Die Diagnose „Depression“ kann dann gestellt werden, wenn der Patient eine unterdrückte Stimmung innerhalb von mehr als 2 Wochen mit folgenden Symptomen hat:

  • depressive Verstimmung während des ganzen Tages;
  • keine Interesse an der Realität, Verlust an Genussfähigkeit;
  • Suizidgedanken;
  • Konzentrationsstörungen;
  • Müdigkeit, Schwäche und Lethargie, langsame Reaktion;
  • Schlaflosigkeit;
  • Appetitverlust und starke Gewichtsabnahme.

Der depressive Patient steht unter einen ständigen psychischen Stress. Es wird eine ungezielte Agitation bei ihm festgestellt. Er neigt dazu, aggressives Verhalten oder Gleichgültigkeit zu zeigen, in einen Zustand der Apathie zu geraten und eine Motivation zu verlieren.

Der schmerzhafte Zustand wird oft von einem Cotard-Syndrom, einer Selbstverurteilung und Angst vor Verfolgung begleitet. Falls der Depression ist das Gefühl der eigenen Nutzlosigkeit ausgeprägt. Bei Patienten treten wiederholte Gedanken an Tod und Selbstmord auf.

Ursachen von Depression

Die Depressionen können schrittweise oder spontan auftreten. Die Ursachen für ihre Entwicklung sind folgende:

  • emotionelle Faktoren (der Tod einer nahestehenden Person oder Scheidung, der Arbeitsverlust oder Fremdgang, die Übermüdung und der Schlafmangel);
  • biologische Faktoren (das hormonelle Ungleichgewicht und die Verletzungen, der Alkoholismus und die Drogensucht).

Komplikationen bei Depressionen

In der Vorgeschichte der Krankheit gibt es schmerzhafte Symptome, die den somatischen Bereich betreffen. Die Depressionen werden durch Anzeichen verschiedener Funktionsstörungen (z.B. Schlafstörung, Schwäche und Müdigkeit, erhöhte Angstzustände und sexuelle Unlust, Appetitverlust und Gewichtsabnahme) erheblich kompliziert. Schwere depressive Störungen führen zur Entwicklung solcher psychosomatischen Störungen, wie:

  • kardiovaskuläre Erkrankungen (Brustdruck, erhöhte Herzfrequenz, Bluthochdruck und Schlaganfälle);
  • Erkrankungen des Atmungssystems (Atemnot);
  • Endokrine Störungen (Funktionsstörung der Hoden und der Hypophyse, der Nebennieren und der Schilddrüse);
  • pathologische Veränderungen neurotischer Natur (Parkinsonismus, Multiple Sklerose, übermäßige Angst und Reizbarkeit, emotionale Instabilität);
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes (Übelkeit und Erbrechen, Bauchschmerzen, Kolitis und Gastritis).

Behandlung von Depression

Die Hilfe den Patienten, die unter die durch Depression ausgelöste Impotenz leiden, wird an einem Krankenhaus geleistet. Die Entscheidung für stationäre Behandlung eines Patienten wird vom Arzt getroffen, wenn ein hohes Suizidrisiko festgestellt wird.

Es wird dem Patienten eine medikamentöse Behandlung mit Sedativa und Antidepressiva verschrieben. In schweren Fällen kann der Arzt die Einnahme von Arzneimitteln zur Reduzierung motorischer Aktivität empfehlen. Mit Neuroleptika werden die Wahnvorstellungen und Halluzinationen beseitigt und die Muskelverspannungen abgebaut.

Termin bei einem Psychotherapeuten

In einigen Fällen wird ein Besuch des Psychotherapeuten mit Familien- und Gruppensitzungen erforderlich. Das Hauptziel solcher Sitzungen besteht darin, das Gleichgewicht von Nerven wiederherzustellen und aufrechtzuerhalten. Der Arzt strebt nach einer Veränderung der Einstellung des Patienten zu den aufgetretenen Störungen, um dem Mann zu helfen, auf innere und äußere Reizerreger richtig zu reagieren.

Wenn die Erektionsstörung mit leichten depressiven Manifestationen verbunden ist, reicht es aus, dass der Arzt den Patienten beruhigt und ausführliche Erklärungen über eine Ursache der Potenzprobleme gibt. Der Spezialist kann die unbegründeten Ängste des Patienten zerstreuen und kompetent beraten, wie er den Erektionsstörungen vorbeugen kann.

Die Schwierigkeiten bei der Behandlung mit Psychotherapie treten oft bei schweren Formen psychischer Impotenz auf. Bei der Zwangsneurose zeigen die Patienten ein geringes Vertrauen an den Psychotherapeuten und eine Unzufriedenheit mit den Untersuchungsergebnissen.

Einige Männer benötigen zur Potenzsteigerung eine komplexe Therapie, weil sie an eine vollständige Heilung mit Hilfe von Psychotherapie nicht glauben. In solchen Fällen verordnet der Arzt die Einnahme von stärken Arzneimitteln und Kräuterinfusionen.

Vorbeugung männlicher Depression

Mit Hilfe folgender Methoden kann man der durch Depression verursachten Impotenz vorzubeugen:

  • Rechtzeitige Erkennung und Behandlung psychischer Probleme (beispielsweise emotionale Instabilität, Reizbarkeit, Larmoyanz);
  • Besuch eines Psychotherapeuten bei grundloser Aufregung vor Geschlechtsverkehr und bei Phobien;
  • systematische Arbeit mit einem Psychologen bei emotionalen Traumata von Kindern und Jugendlichen;
  • Familienunterstützung.

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Letzte Aktualisierung: 2019-08-19