Was sind PDE-5-Hemmer?

Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer) sind eine Gruppe der Wirkstoffe zur Behandlung von einer Erektionsstörung.

PDE-5-Hemmer machen die Erektion des Patienten härter und ausdauernder. Diese Gruppe von Wirkstoffen ist dadurch gekennzeichnet, dass die Erektion nur falls einer ausreichenden sexuellen Erregung auftritt. Mit anderen Worten steigern die PDE-5-Hemmer allein die Libido nicht, sowie auch verursachen sexuelles Verlangen nicht. Die Behandlung mit diesen Medikamenten ist symptomatisch, d.h, sie beseitigt die Ursachen von Impotenz nicht.

Die bekanntesten Wirkstoffe aus der Gruppe PDE-5-Hemmer sind Sildenafil (Handelsname Viagra), Vardenafil (Levitra), Tadalafil (Cialis) und Avanafil (Spedra).

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Kann man PDE-5-Hemmer rezeptfrei kaufen?

Man kann nicht PDE-5-Hemmer rezeptfrei kaufen, weil diese Medikamente in einer stationären Apotheke Deutschlands verschreibungspflichtig sind. Die Gründe für Rezeptpflicht sind mögliche Nebenwirkungen und Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln.

PDE-5-Hemmer sind keine Verhütungsmittel und schützen nicht vor der sexuell übertragbaren Krankheiten, einschließlich HIV, Hepatitis B und C.

Wie wirken PDE-5-Hemmer?

Phosphodiesterase-5-Hemmer (PDE-5-Hemmer) blockieren das Enzym PDE-5, was zur Erhöhung der Anzahl von GMP und einer Entspannung der glatten Muskulatur in den Arterien des Penis führt.

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Die Entspannung der glatten Muskulatur trägt dazu bei, die Penisschaft mit Blut zu versorgen und das Auftreten einer Erektion zu begünstigen.

Die Wirksamkeit von PDE-5-Hemmern hängt von der Art der Impotenz ab. Im Vergleich zur organischen Impotenz lässt sich psychogene Impotenz besser mit diesen Arzneimitteln behandeln. Etwa 10 Prozent aller Fälle von erektilen Dysfunktion sind nicht behandelbar.

Können PDE-5-Hemmer Nebenwirkungen verursachen?

Im Allgemeinen sind alle Potenzmittel auf der Basis von PDE-5-Hemmern für Patienten sicher. In einigen Fällen können die PDE-5-Hemmer Nebenwirkungen verursachen. Die Häufigkeit der statistisch signifikantesten Nebenwirkungen ist in der Tabelle angegeben.

Tabelle: Häufigkeit der Nebenwirkungen (%) von PDE-5-Hemmern

NebenwirkungenSildenafilTadalafilVardenafil
Kopfschmerzen 12,8 14,5 16
Gesichtsrötung 10,4 4,1 12
Depressionen 4,6 12,3 4
Nasenverstopfung 1,1 4,3 10
Schwindel 1,2 2,3 2
Verschwommenes Sehen, Störung der Farbwahrnehmung 1,9 <2
Rückenschmerzen 0 6,5 0
Muskelschmerzen 0 5,7 0

Diese Tabelle enthält den Anteil der Patienten, die sich mindestens einmal über eine bestimmte Nebenwirkung beschwert haben. Dabei hatten die Patienten in der Hälfte aller Fälle diese Nebenwirkung nur einmal.

Wie wechselwirken PDE-5-Hemmern mit anderen Arzneistoffen?

Bei gleichzeitiger Anwendung von PDE-5-Hemmern mit folgenden Arzneistoffen ist Vorsicht geboten:

  • mit Cytochrom P450-Hemmern. Bei gleichzeitiger Einnahme kann die Konzentration des PDE-5-Hemmers im Blut unkontrolliert zunehmen oder abnehmen. Beispiele des Cytochrom P450-Hemmers: Erythromycin, Ketoconazol, Azithromycin, Itraconazol sowie Grapefruitsaft;
  • mit Cytochrom P-450. In Kombination mit diesen Arzneimitteln kann die Plasmakonzentration von Sildenafil, Tadalafili und Vardenafili erheblich gesenkt werden. Die wichtigsten Cytochrom P-450 sind Pentobarbital, Phenobarbital, Carbamazepin, Rifampicin, Phenytoin usw.
  • mit HIV-Proteaseinhibitoren, wie Ritonavir und Indinavir. Die gleichzeitige Gabe führt zu einer signifikanten Erhöhung des Plasmaspiegels von PDE-5-Hemmern im Blut und zu den Nebenwirkungen.
  • mit Betablockern.

Wie wechselwirken PDE-5-Hemmer und Betablocker?

Die Betablocker eignen sich für die Behandlung von Bluthochdruck und Erkrankungen der Prostata. Zu dieser Gruppe von Wirkstoffen gehören Atenolol, Metoprolol, Esmolol, Bisoprolol, Nebivolol und Celiprolol.

Alle PDE-5 Hemmer sollten mit Betablockern mit Vorsicht eingesetzt werden, weil die gleichzeitige Einnahme zu einer signifikanten Blutdrucksenkung führen kann.

Darf man PDE-5-Hemmer und L-Arginin kombinieren?

Die Kombination von einem PDE-5-Hemmer und L-Arginin ist aus ärztlicher Sicht naheliegend, da beide Substanzen einen verstärkten Blutfluss verursachen. Diese Kombination ermöglicht, die Häufigkeit der Gesichtsrötungen zu reduzieren.

Haben PDE-5-Hemmer Kontraindikation?

Die PDE-5 Hemmer, wie Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil haben folgende Kontraindikationen:

  • Überempfindlichkeit gegen PDE-5-Hemmer;
  • Alter unter 18 Jahren;
  • Hypogonadismus usw.

Diese Medikamente eignen sich für die Frauen nicht. Die Patienten, die Nitrate und Stickoxid-Spender in beliebigen Darreichungsformen einnehmen dürfen die Phosphodiesterase-5-Hemmer nicht einnehmen. Die Einnahme von Nitraten ist 3-5 Tage nach der Einnahme von Tadalafil und 24 Stunden nach der Einnahme von Sildenafil und Vardenafil zulässig.

Sexuelle Aktivität erhöht potenzielles Risiko für eine Reihe der Nebenwirkungen bei Männern mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Daher ist die Behandlung von Impotenz mit der Anwendung von PDE-5-Inhibitoren sollte nicht bei Männern mit Herzerkrankungen durchgeführt werden, bei denen sexuelle Aktivität nicht empfohlen wird. Es geht hier um Myokardinfarkt, der in den letzten 90 Tagen aufgetreten ist; instabile Angina pectoris oder Angina pectoris beim Geschlechtsverkehr; Herzinsuffizienz, die sich in den letzten 6 Monaten entwickelt hat; unkontrollierte Herzrhythmusstörungen, Hypotonie (Blutdruck unter 90/50 mmHg) oder unkontrollierte arterielle Hypertonie und Schlaganfall.

Welche Alternative zu PDE-5-Hemmern gibt es?

Viele Menschen suchen nach den natürlichen PDE-5-Hemmern. Es gibt aber keine natürlichen PDE-5-Hemmer, weil PDE-5 Hemmer eine Gruppe von Wirkstoffen ist.

Die Alternative zu PDE-5-Hemmern sind natürliche Potenzmittel, wie Arginin, Maca, Ginseng und Yohimbin.

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Letzte Aktualisierung: 2019-11-15